5 achtsame Familienwerte – gefördert durch Minimalismus

5 achtsame Werte für deine Familie
 

Im letzten Beitrag ging es darum, warum Minimalismus für Kinder so wichtig ist.

Minimalismus bedeutet nicht, dass ihr all eure Sachen loswerden müsst. Es geht darum sich als Familie auf das Wesentliche zu konzentrieren, bewusst zu fördern, was wir am meisten schätzen und sich von allen anderen, was ablenkt, zu distanzieren. Manchmal ist das auch Zeug, aber nicht immer.

Als Eltern haben wir die Chance, durch den Minimalismus unseren Kindern achtsame Werte mitzugeben. Hier ein paar Inspirationen:

Dankbarkeit

An Weihnachten geht es um Nächstenliebe, an Ostern um Religion und an Valentinstag um Liebe. Niemals geht es um Konsum. Materielle Geschenke lenken von den Geschenken ab, für die wir wirklich dankbar sein sollten: Familie, Leben, Liebe.

Familie

Ein gemeinsamer Ausflug als Familie, ein gemeinsames Familienessen ohne Ablenkung durch Smartphones oder Fernseher. Sich bewusst Zeit zu nehmen, einander zuzuhören und nichts zu planen. Weil „Nichts“ bedeutet, dass am Wochenende mehr Zeit für Familie bleibt. Und damit Zeit für Erlebnisse und Erinnerungen.

Gesundheit

Die Essgewohnheiten, die wir unseren Kindern von Anfang an mitgeben, werden sie ihr ganzes Leben begleiten. Selbst machen, regional und mit bedacht einkaufen, statt auf Tiefkühl- und Fertigprodukte zurückgreifen. Das funktioniert auch im turbulenten Familienalltag, wenn wir mehr „Nichts“ vor haben oder uns um weniger Zeug kümmern müssen.

Bewusster Konsum

Eine One-Klick-Bestellung bei Amazon ist schnell gemacht und verleitet uns zu Impulskäufen. Es lohnt sich, vor dem Einkaufen, zu überlegen, ob es wirklich gebraucht wird. Oder vielleicht gibt es ja schon etwas im Haushalt, dass umgenutzt werden kann. Kinder kommen auf die kreativsten Ideen, wenn man sie nur fragt. Und sie brauchen nicht jedes Woche ein neues Spielzeug. Die Abwechslung für unsere Kinder können wir auch anders schaffen. Neuanschaffungen müssen nicht sein, besonders nicht vor der Geburt. Hier lohnt es sich, mit den meisten Dingen erst einmal zu warten, was wirklich gebraucht wird, wenn das Baby da ist. Mieten, leihen, tauschen, gebraucht kaufen sind außerdem gute Möglichkeiten.

Natur

Statt unsere Kinder mit Input über Bildschirme zu beschäftigen lieber raus gehen und damit die Gelegenheit für freies Spiel, Bewegung und die Schönheit der Natur schaffen. Heutzutage müssen wir Erwachsenen uns oft zwingen vor die Tür zu gehen, für unsere Kinder ist es aber unheimlich wichtig, draußen zu sein. Mit einem Ausflug in die Natur spart ihr Unmengen an Spielzeug und Bildschirmzeit, denn die Natur ist der größte Spielplatz.

Photo by Daiga Ellaby on Unsplash

 
 

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